Kontext: A Reichsstadt

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Bestandsgruppe A Reichsstadt

Der Provenienzbestand "A Reichsstadt" enthält Urkunden, Amtsbücher, Rats- und Gerichtsprotokolle, Akten und Rechnungen der Reichsstadt Memmingen in einer bemerkenswerten Überlieferungsdichte. Die Privilegien der Reichsstadt sowie einige Urkunden, Amtsbücher und Akten von staatsrechtlicher Relevanz befinden sich zusammen mit Archivalien der 1803 säkularisierten Memminger Klöster in staatlichem Besitz (heute Staatsarchiv Augsburg).

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Akten und Urkunden

Der Bestand wurde 1866 von Friedrich Dobel erschlossen; im Rahmen einer Provenienzbereinigung 1989-1991 wurden jüngere Unterlagen (nach 1803) extrahiert und für Archivgut der 1803 säkularisierten Klöster des Hl.-Geist-Ordens (Kreuzherren), der Augustinereremiten und der Franziskanerinnen eigene Unterbestände gebildet.

Selekt Urkunden

Aus konservatorischen Gründen wurden Pergamenturkunden mit oder ohne Siegel sowie Papierurkunden mit Siegel aus den Aktenbeständen selektiert. Die Urkunden tragen jedoch weiterhin die Signatur der dazugehörigen Aktenschriftstücke mit dem Zusatzvermerk "U". Ihre Regestierung ist noch nicht vollständig abgeschlossen.

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Bände

Für die Bände, also die Verzeichnisse der Amts- und Dienstleute, der Verkündigungen, der Protokolle des Geheimen und des Kleinen Rates, für die Reichs, Kreis- und Städtetagsverhandlungen und die Rechnungen erstellte Friedrich Dobel ein gesondertes Repertorium, das in den beiden Teilen Amtsbücher und Rechnungen im Zuge einer Bestandsbereinigung 1999-2001 durch moderne Listen ersetzt wurde.

Selekt Amtsbücher

Selekt Reichs-, Kreis- und Städtetagsakten

Die "außenpolitischen Korrespondenz" der Reichsstadt ist eine herausragende Quelle über die Beziehungen Memmingens zum Reich und seinen Organen. Die ursprünglich gebundene Aktenserie wurde (wohl im 19. Jahrhundert) durch zahlreiche Einzelschriftstücke ergänzt.

Selekt Rechnungen

Selekt Ratsprotokolle

Die Serie der Ratsprotokolle ist eine wichtige Stütze der archivalischen Überlieferung. Von 1508 bis 1802 sind alle Protokolle erhalten.

Informationen zu Bestand und Erhaltungszustand

Zwei zeitgenössische Sachregister erschließen wesentliche Inhalte der Protokollbände. Das erste Sachregister wurde 1645 angelegt und erschließt die Jahrgänge von 1595 bis 1732; das zweite Sachregister wurde 1733 angelegt und bis zum Ende der Reichsstadt fortgeführt.

Die Zahlen im Register verweisen auf die ab 1595 durchnummerierten Bände der Protokolle des Kleinen Rates; die Buchstaben auf die Protokollbände des Geheimen Rates. Unmittelbar dahinter findet sich die Blattnummer im jeweiligen Protokollband.

Sachregister zu den Ratsprotokollbänden der Jahre 1595 bis 1732

Sachregister zu den Ratsprotokollen von 1595 bis 1732
Umschlag Ratsprotokolle von 1595 bis 1732

Sachregister zu den Ratsprotokollbänden der Jahre ab 1733

Sachregister zu den Ratsprotokollen ab 1733
Umschlag Ratsprotokolle ab 1733