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Dauerhafte Sicherung von Archivgut

Erstellt von Christoph Engelhard |

Entsäuerung der vor 1945 erschienenen Memminger Lokalzeitungen durch externen Dienstleister

Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Aus diesem Grund führt die Bundesregierung ein schon 2017 aufgelegtes Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts fort und unterstützt Vorhaben von Bundes, Ländern, Kommunen, Kirchen und Stiftungen mit Fördermitteln. Zum Erhalt der unersetzbaren Originale werden Maßnahmen wie Papierentsäuerung, Trockenreinigung und fachgerechte Schutzverpackung gefördert.

Zur "Dauerhaften Sicherung einwohnerbezogener Unterlagen der Stadt Memmingen" waren finanzielle Mittel in Höhe von 47.600 Euro erforderlich. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Prof. Dr. Monika Grütters MdB, bewilligte im Herbst 2017 einen entsprechenden Förderantrag der Stadt Memmingen positiv. Die Entsäuerung fand im November/Dezember 2018 statt. Seit Mitte Februar 2019 sind die personenbezogener Unterlagen wieder benützbar; die Beantwortung von Anfragen ist wieder möglich.

Bis Jahresende 2019 werden nun die im Stadtarchiv Memmingen erhaltenen Ausgaben der Memminger Zeitung (vor 1935), des Memminger Volksblattes (vor 1935) und des Allgäuer Beobachters (1930-1945) entsäuert.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages