Kontext: Vortrag von Christoph Engelhard

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Schule und Archiv

Vortrag von Stadtarchivar Christoph Engelhard (6. Sächsisch-Bayerisches Archivarstreffen am 20. Mai 2000 in Chemnitz)

Mit dem nachfolgenden Werkstattbericht zur Zusammenarbeit von Schule und Archiv (konkret Gymnasien und weiterführende Schulen und dem Stadtarchiv Memmingen) sollen einige Aspekte aus der Praxis vorgestellt. Auf den ersten Blick behandle ich damit eher eine Kooperation der Schulen mit dem Archiv. Aber ist deswegen die Zusammenarbeit zwischen Archiven und Schulen eine Einbahnstraße mit einem Gewinner oder Nutznießer?

Das Engagement des Stadtarchivs Memmingen im Schulbereich versteht sich als Teil der archivischen Öffentlichkeitsarbeit, als dessen weitere Bereiche vor allem Publikationen und Ausstellungen zu nennen sind. Bei Publikationen und Ausstellungen kooperieren wir regelmäßig mit Institutionen oder Einzelpersonen, um deren fachliche Kompetenz und personelle/finanzielle Resourcen für die Ziele des Stadtarchivs zu nutzen. Oberstes Ziel der Werbung für ein Archiv muß es sein, die Schwellenangst für künftige Forschergenerationen abzubauen und die Archivnutzung zu verstärken. Damit wird das Geschichtsbewußtsein der Bevölkerung nachhaltig gefördert, die Nutzung des Archivs verstärkt und die archivische Arbeit erst umfassend legitimiert (vgl. Clemens Rehm in: Der Archivar 1998, Sp. 205 ff.).

Um die kontinuierliche Fortführung der Erschließungsarbeiten u.a. sog. archivischer Kernaufgaben nicht zu gefährden, sind aus personellen und finanziellen Gründen allerdings Schwerpunkte in der archivischen Öffentlichkeitsarbeit zu setzen und vor allem Kontakte mit Multiplikatoren zu suchen - ein Ziel, das bei der Zusammenarbeit von Archiven und Schulen in besonderer Weise erfolgversprechend ist.

Nicht verschwiegen werden darf - dies sei hier gleich bemerkt / vorausgeschickt -, daß die Initiative für eine Zusammenarbeit Archiv-Schule oft von engagierten Lehrern ausgeht, die ganz bestimmte Erwartungen an den Lernort Archiv stellen. Welche Grenzen eine Zusammenarbeit hat, wird vielfach diskutiert. Klar bleibt, daß Archive nicht Teil des Schulsystems und Archivare - auch mangels pädagogischer Ausbildung - nicht Ersatz- oder Interimslehrer sind. Es versteht sich deshalb von selbst, daß bei Schulveranstaltungen im Archiv der jeweilige Lehrer immer anwesend ist, um die angesprochenen Inhalte mit dem jeweils aktuellen Unterrichtsstoff zu verknüpfen.

Um zwei Fragen kreisen die folgenden Überlegungen:

a) Was kann ein Archiv unter Beachtung seiner personellen, finanziellen und räumlichen Möglichkeiten den Schulen anbieten?
Hierzu werde ich Formen des Archiv-Engagements kurz vorstellen.

b) Was erwarten Schulen von einem Archiv?
Hierzu stelle ich die jüngst erarbeitete Lehrerhandreichung "Geschichte vor Ort" des Staatsinstituts für Schulpädagogik und Bildungsforschung München vor, die über zahlreiche Fragen der Vor-, Nachbereitung und Durchführung des Unterrichts an außerschulischen Lernorten Auskunft gibt und auf weiterführende, archivpädagogische Literatur hinweist.

Zuvor noch einige Vorbemerkungen zu den personellen und räumlichen Möglichkeiten im Stadtarchiv Memmingen:

Die aus einer welfisch-staufischen Siedlung hervorgegangene Reichsstadt und heute kreisfreie Stadt Memmingen mit 40.000 Einwohnern leistet sich seit etwas mehr als einem Jahrzehnt einen ausgebildeten Archivar, zu dem sich im Laufe der letzten Jahre eine Restauratorin und zwei - archivisch nicht vor-/ausgebildete - Mitarbeiter gesellten. Geschichts- und Traditionsbewußtsein wird in Memmingen zwar schon seit langem großgeschrieben, doch wurde den Archivbeständen nur zeitweilig Beachtung geschenkt. Während die Unterlagen der 1803 mediatisierten Reichsstadt gut erschlossen sind und rege benützt werden, fanden die Akten aus dem 19. und 20. Jahrhundert oft nur wenig Beachtung. Dies hat sicher auch mit dem mangelnden Forschungsinteresse an der Geschichte der bayerischen Grenz- und Landstadt zu tun, der es erst ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang, zu neuer wirtschaftlicher Blüte zu gelangen.

Hinsichtlich der Öffentlichkeitswirkung des Stadtarchivs als Institution waren in den letzten Jahren Defizite abzubauen. Dies ist zu einem gewissen Grad gelungen und findet seinen Ausdruck u.a. in der baulichen Modernisierung des Stadtarchivs (1991/92 Restaurierungswerkstatt, 1996 Archivmagazin). Mit der Neueinrichtung eines Lesesaales 1999 mit Zuschüssen aus dem Kulturfonds Bayern steht nun ein öffentlich zugängliches Zentrum des Archivs mehr denn je den archivpädagogischen Aktivitäten zur Verfügung.

Archivführungen

Die herkömmliche, sehr weit verbreitete Form der archivischen Öffentlichkeitsarbeit besteht in dem Angebot, Gruppen durch das Archiv zu führen. Vor allem, wenn Schulklassen ein Archiv besuchen, ist hierbei weniger eine "Führung" oder ein monologartiger Vortrag gefragt, sondern eine Begleitung der Schüler auf ihrer Entdeckungsreise und ein ständiges Angebot zum Gespräch.

Wichtig sind Voranmeldung und eine ausführliche Vorbesprechung zu Umfang und Inhalten. Um Gesprächssituationen zu befördern und auch aus Gründen der Archivaliensicherheit sollte die Klassenstärke nicht 15 Personen überschreiten, was sich allerdings aus organisatorischen Gründen oft nicht realisieren läßt.

Mit solchen Archivführungen wird angestrebt:

a) eine Weitergabe von Informationen über das Archiv und seine spezifische Aufgabenstellung, Hinweise auch auf staatliche, kirchliche oder private Archive.

b) die Präsentation des Archivs als Informationsfundus und die Vorstellung von Archivalien aller Art in ihrer ganzen Vielfalt. Damit kann den Schülern verdeutlicht werden, daß Archivquellen neben Überlieferungen in Bibliotheken oder Museen eine Grundlage der historischen Forschung sind, deren Essenz wiederum in die Geschichtsbücher der Schulen Eingang findet. Da Quellenarbeit einen hohen Zeitaufwand erfordert, der im dicht gedrängten Unterrichtplan nur schwer unterzubringen ist, ist eine Auswahl von Quellen bzw. Themen evtl. im Hinblick auf den Lehrplan oder unter Event-Gesichtspunkten erforderlich. In jedem Fall ist aber die Integration des Archivbesuches in den Unterricht einer eher musealen Präsentaton von Schrift- und Bildquellen vorzuziehen.

c) die Vermittlung des Archivs als einen faszinierenden Ort, in dem authentische Originale erlebt und erfahren werden können.

Inhalt, Bestandteile, Schwerpunkte und Umfang dieser Führungen werden vom Lehrplan bzw. den Wünschen des Lehrers wesentlich mitbestimmt. Nicht angestrebt wird eine Ausbildung der Schüler zu Archivaren oder ein historischer Vortrag zur Stadtgeschichte.

Arten:

a) Archivführungen als allg. Einführungen

b) Archivführungen mit sachthematischen Schwerpunkten

Die Abfolge von Führungsstationen zeigt die große Gewichtung auf der Darstellung des Archivs nicht nur als Bestand, sondern vor allem als eine Einrichtung mit fachlich ausgebildetem Personal und verschiedenen Aufgabenbereichen. Dieser Schwerpunkt mag vielleicht überraschen, kommen doch Lehrer und Schüler ins Archiv, um historische Quellen unmittelbar zu erleben.

Allerdings ist diese Schwerpunktsetzung auch eine Antwort auf vielfach gestellte Schülerfragen, v.a. zu folgenden Bereichen:

a) konservatorische Probleme
- Verfilmung (Technik im Lesesaal) und
- Archivierung elektronischer Datenträger

b) Bewertungstätigkeit des Archivs
- Umfang und Inhalt der Überlieferung
- Bedeutung der Archive für das Geschichtsbild der Gesellschaft

Darüberhinaus zieht sich selbstverständlich ein roter Faden durch die Archivführung hinsichtlich der Vermittlung stadtgeschichtlicher Grundzüge bzw. der gewünschten Thematik.

Betreuung von Arbeitsgruppen

Bei der Betreuung von Schülergruppen im Archiv ist eine intensive Vorbereitung noch wichtiger. Da den Schülern meist nur eine überschaubare Arbeitszeit im Archiv zur Verfügung steht, sind Vorarbeiten wie das Erstellen von Arbeitskopien rechtzeitig zu erledigen. Im Lesesaal ist unter Umständen der Reader-Printer freizuhalten oder Tische/Stühle entsprechend umzuräumen. Gleichzeitig sollten nicht mehr als drei bis vier Gruppen mit jeweils drei bis vier Schülern das Archiv besuchen, um den Aspekten der Archivaliensicherheit nachkommen zu können.

Als Ziele der Betreuung von Schülergruppen im Archiv treten die Präsentation des Archivs und seiner Archivalien (allg) etwas in den Hintergrund. Wichtig sind nun:

a) die Ermittlung einschlägiger Quellen (auch Informationsrecherche) und

b) die Auswertung der Archivalien, wobei auf die Hinzuziehung möglichst vieler Archivalientypen geachtet werden sollte.

Der bereits angesprochenen Lehrerhandreichung zufolge wird der Gruppenarbeit von Schülern im Archiv besondere Bedeutung zugemessen, weshalb an dieser Stelle genauer auf die Erwartungen der Lehrer einzugehen ist.

Titel: "Geschichte vor Ort. Anregungen für den Unterricht an außerschulischen Lernorten. Handreichung für den Geschichtsunterricht am Gymnasium, hrsg. vom Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München, 1999.

Außerschulischen Lernorten kommt - so ist dort zu lesen - im Unterricht eine zunehmende Bedeutung zu, da authentische Situationen durch größere Komplexität und vielfältige Anforderungen an die Schüler zu einem vernetzten Wissen führen. An außerschulischen Lernorten wird stärker ein ganzheitliches und selbständiges Lernen möglich und damit der Erwerb von Schlüsselkompetenzen.

Historische, außerschulische Lernorte werden in der Lehrerhandreichung als Orte vorgestellt, die Ansatzpunkte zum Aufzeigen historischer Sachverhalte, zum Nachfragen und zum Untersuchen bieten, Orte, die die Neugierde der Schüler erwecken können. Neben Museen, Archiven und historischen Ausstellungen, die sich von vorneherein der Vermittlung von Geschichte annehmen, rückt die Handreichung auch archäologische Grabungen, historische Ensembles, Denkmäler und Zeugenbefragungen in den Blickpunkt des Schulunterrichts. Hier soll den Schülern ein "Lernen vor Ort", also ein zielorientiertes Graben nach Erkenntnissen, ein entdeckendes Lernen, gekoppelt mit schülerzentrierten und handlungsorientierten Arbeitsformen ermöglicht werden.

Der Abschnitt Lernort Archiv wurde von einem Memminger Lehrer bearbeitet, der über ein stadtgeschichtliches Thema promoviert hat und als Autor am Sammelband der "Memminger Stadtgeschichte" mitgewirkt hat. In mehrfachen Besuchen seiner Klassen, insbesondere im Stadtarchiv Memmingen, hat er verschiedene Formen des Geschichtsunterrichts im Archiv praktiziert und ein Stufenmodell "vom Archivbesucher zum Forscher" entwickelt, auf das noch einzugehen sein wird.

Demgemäß lassen sich fünf Ziele mit einem Archivbesuch verbinden:
  1. Die Schüler erweitern oder vertiefen ihr historisches Wissen.
  2. Die Schüler erlernen die Grundzüge der Archivbenützung.
  3. Die Schüler lernen die Bedeutung des Archivs für die schriftliche Überlieferung kennen.
  4. Die Schüler erkennen im Umgang mit Originalquelle, daß Geschichtsschreibung kein fertiges Produkt ist, sondern Ergebnis ständigen Fragens.
  5. Dabei beeindruckt nicht allein der Inhalt der originalen historischen Zeugnisse, sondern auch ihre ursprüngliche, äußere Beschaffenheit (Schrift, Schreibstoff, Sprache etc.). Die Schüler sollen im Archiv Vergangenheit erleben bzw. unmittelbar spüren können.

Als besonders wichtig wird hervorgehoben, daß ein detektivisches Vorgehen (Schrift-Entschlüsselung) sinnvoll ist, um die Neugierde der Schüler zu wecken und sie für ein intensiveres Eindringen in historische Zusammenhänge zu motivieren. Fachwissenschaftliches Niveau ist nicht anzustreben, dafür aber eine Ergebnisorientierung (Ausstellung, Schülerzeitung, Ton-/Bildreportage). Sinnvoll erscheint darüberhinaus aus organisatorischen und zeitlichen Gründen eine exemplarische Beschränkung auf das jeweilige Stadt-/Gemeindearchiv am Schulort.

Die Lehrerhandreichung "Geschichte vor Ort" stellt ein Stufenmodell "Vom Archivbesucher zum Forscher" vor. Von Stufe 1 bis 3 steigt der Grad der Mitarbeit von Schüler bzw. Lehrer an, während der Archivar zunehmend in seine allgemeine Dienstleister-Rolle zurücktritt.

Stufe 1:
Erster Kontakt mit der Institution Archiv und erste Begegnung mit Originalquellen. Im Mittelpunkt wird hier eine Archivführung stehen.

Stufe 2:
Arbeiten mit Originalquellen mit zunehmender Selbständigkeit. Nicht gemeint ist hier eine vollständige Übernahme der Quellensichtung und -auswertung oder die Ablieferung eines lokalgeschichtlichen Schulbuches durch das Archiv. Nach einer Archivführung steht hier Gruppenarbeit im Mittelpunkt.

Stufe 3:
Benützen der Archiveinrichtungen mit zunehmender Selbständigkeit, Auswertung von Quellen. Sind Schüler erst mal mit den Benützungsbedingungen im Archiv vertraut, steht einer selbständigen Archivalieneinsicht nichts mehr im Wege. Damit reihen sich Schüler in die übrige Benützerschaft ein und unterscheiden sich von dieser nurmehr durch ihre unterrichtsspezifische Vor- und Nachbereitung.

Betreuung von Schülern

Häufigste Ziele der Archivbenützung durch Schüler sind die Erstellung von Facharbeiten (Leistungskurs Geschichte) sowie von Beiträger zu Schülerwettbewerben. Zu nennen sind hier vor allem die Schülerwettbewerbe Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten, aber auch Projekte des Bayer. Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zu regionalgeschichtlichen Themen.

Erarbeitung von Materialsammlungen

Ein weiterer Bereich der Zusammenarbeit soll zum Schluß noch kurz angesprochen, wenngleich hierzu in Memmingen erst einige vorbereitende Schritte unternommen wurden: die Erstellung von Materialsammlungen. Auch ist ein enges Zusammenwirken von Lehrern und Archiv für ein Gelingen von besonderer Bedeutung; spätestens bei der Erstellung von Arbeitsblättern u.a. Unterrichtsmaterialien wird sinnvollerweise der Lehrer federführend tätig werden und der Archivar in seine die Forschung unterstützende, dienende Rolle zurücktreten.

Nicht vergessen werden darf, daß die Verwendung von Materialsammlungen im Unterricht den Kontakt der Schüler mit authentischen Quellen im Archiv zwar ergänzen, aber nicht ersetzen kann.

Möglicherweise ist es sogar sinnvoll, auf die Erstellung schulspezifischer Materialsammlungen ganz zu verzichten und schulische Bedürfnisse stärker in den Publikationen des Stadtarchivs (z. B. "Materialien zur Memminger Stadtgeschichte") zu berücksichtigen, zumal ein zahlenmäßig größeres Zielpublikum den unvermeidlichen personellen und finanziellen Aufwand eher rechtfertigt.

Ohne Zweifel stellt das Auftreten von Lehrern und Schülern im Archiv dieses vor eine neue und für manche eher ungewöhnliche Aufgabe, gilt es doch, Jugendliche zu beraten, die bislang nicht mit Archivalien umgegangen sind. Daß aber beachtliche Ergebnisse möglich sind, zeigen Facharbeiten und Ausstellungen. Vor allem durch eine enge Zusammenarbeit von Lehrer und Archivar und durch Hinweise auf die große Vielfalt archivischer Quellen kann die Scheu mancher Schüler vor Archivarbeit überwunden werden.

Lehrer und Archivare sollten arbeitsteilig zusammenarbeiten: Der Lehrer unterstützt die Schüler bei der Aufarbeitung und Umsetzung der im Archiv gewonnenen Erkenntnisse; der Archivar hilft den Jugendlichen, Quellen zu finden und bei ihrer Entzifferung zu helfen. Im Gegensatz zu weitverbreiteten Befürchtungen gehen Schüler dabei sogar überdurchschnittlich sorgsam mit Archivalien um.

Betrachtet man die Zusammenarbeit zwischen Archiven und Schulen unter dem Blickwinkel der archivischen Öffentlichkeitsarbeit, haben die Archive in den Schulen Partner gefunden. Die eingangs gestellte Frage, ob eine Zusammenarbeit von Schule und Archiv eine Einbahnstraße mit nur einem Nutznießer ist, möchte ich deshalb mit einem klaren Nein beantworten

Schülerbesuche im Archiv können der Gesellschaft verdeutlichen, daß neben den Schulen auch die Archive einen Bildungsauftrag besitzen und damit eine bedeutende Aufgabe für die Bewahrung unseres kulturellen Erbes erfüllen. Das Engagement der Archive in einem gesellschaftlich allgemein anerkannten bzw. hoch bewertetem Bereich, dem Erziehungsbereich, ist eine Chance, einer breiteren Öffentlichkeit die verantwortungsvolle Arbeit der Archiv nahezubringen. Daß der Kontakt mit Schülern, d.h. mit den Benützern von Morgen, darüberhinaus den Archivalltag zu bereichern vermag, darf an dieser Stelle nicht vergessen werden.