Kontext: Memminger Meistersingerbücher

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Stammbücher der Meistersinger von Memmingen

Der Legende nach im Jahr 962 gegründet, waren die Memminger Meistersinger seit dem frühen 17. Jahrhundert eine Singschule, in der vor allem der solistische Vortrag gepflegt wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fand ein Neubeginn zusammen mit der Gründung eines Collegium musicum durch den Stadtarzt Christoph Schorer statt. Gepflegt wurde im Kreis der Meistersinger auch das Theaterspiel. Allerdings engagierte sich ab Beginn des 19. Jahrhunderts auf diesem Terrain zunehmend erfolgreich eine "Dramatische Liebhaber-Gesellschaft". Seither begegnete man den Meistersingern vor allem bei Bestattungen, wo sie als Leichensänger auftraten. 1875 erfolgte die geordnete Auflösung der Memminger Meistersinger-Gesellschaft.

Die beiden erhaltenen Stammbücher der Memminger Meistersinger" enthalten Einträge der Jahre 1626 bis 1788 und 1671 bis 1861 sowie zahlreiche kolorierte Illustrationen.