Kontext: Kronenwechsel

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Kronenwechsel 1802: Das Ende der reichsstädtischen Freiheit (2003)

Mit der Zivilbesitznahme der Reichsstadt Memmingen durch das Kurfürstentum Bayern am 30. November 1802 endete die Souveränität der Reichsstadt in der Regelung ihrer inneren Angelegenheiten und die Herrschaft über ihr Territorium. Bürger und Einwohner wurden zu Untertanen eines Landesfürsten, dessen Minister sich in den folgenden Jahren um Integration und Reform der alt- und neubayerischen Gebiete bemühten.
Diesem Thema widmete sich eine Ausstellung, die von sieben oberschwäbischen Stadtarchiven in Ulm vorbereitet wurde, ab Ende November 2002 im dortigen Schuhhaus präsentiert wurde und vom 31. Januar bis 2. März 2003 im Memminger Antonierhaus zu sehen war:

Die Ausstellungsthematik reichte von der Stellung und Struktur der Reichsstädte im 18. Jahrhundert über die von Kriegen geprägten Jahre ab 1792 und die Mediatisierung durch das Kurfürstentum Bayern 1802 bis hin zur Integration in die landesfürstlichen Staaten Bayern und Württemberg. Neben Archiv- und Museumsobjekten waren u.a. auch Nachbildungen der dt. Kaiserkrone und der bayer. Königskrone in Originalgröße zu sehen.

Zur Ausstellung ist in der Schriftenreihe "Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm" ein Katalog mit einführenden Erläuterungen, Exponatbeschreibungen und zahlreichen farbigen Abbildungen erschienen. Die Gedenkveranstaltung der Stadt Memmingen "200 Jahre Memmingen in Bayern" ist in folgender Publikation dokumentiert: Rolf Kießling: Memmingen wird bayerisch. Die Mediatisierung der Reichsstädte in Ostschwaben (Materialien zur Memminger Stadtgeschichte, Reihe B, Heft 9, mit einem Vorwort von OB Dr. Ivo Holzinger und einem Grußwort von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber), Memmingen 2003